Schutzkonzepte
Bisher sahen Unternehmen und Hersteller ihre einzige Möglichkeit des Schutzes ihrer Originalware darin, dem Problem der Produkt- und Markenpiraterie juristisch zu begegnen. Juristische Mittel auf Grundlage von Schutzrechten bilden zwar das Rückgrat im Kampf gegen Produktpiraterie, doch entfalten diese ihre Wirkung meist erst, nachdem der Schaden bereits eingetreten ist.
Das Ergebnis von anschließenden Rechtstreitigkeiten, sofern der Verletzer identifiziert werden kann, ist oftmals lediglich eine entgangene Lizenzgebühr für den Geschädigten. Der tatsächlich entstandene Schaden wird nur in den wenigsten Fällen durch die Rechtssprechung behoben. Hinzu kommt, dass die Rechtsdurchsetzung im Ausland häufig schwierig ist. Die Abschreckungswirkung durch juristische Mittel allein ist daher nicht ausreichend.
Um einen nachhaltigen Schutz gewährleisten zu können, müssen juristische Mittel durch weitere Methoden unterstützt werden.
In diesem Bereich können Sie Schutzmaßnahmen kennen lernen, die über die juristischen Mittel hinausgehen.
Einen einfachen Zugang zu den Schutzbereichen bekommen Sie über
Alternativ können Sie diese Maßnahmen auch in einer alphabetischen Liste
anwählen.
Auf Grund der Brisanz des Themas Produktpiraterie werden auf den folgenden Seiten keine Handlungsleitfäden zur Einführung von Schutzmaßnahmen veröffentlicht. Vielmehr wird eine Übersicht von Handlungsoptionen gegen Produktpiraterie gegeben.
Der Katalog der Schutzmaßnahmen wird kontinuierlich ausgebaut. Weiterhin steht Ihnen ab Frühjahr 2010 eine Expertendatenbank zur Verfügung. In dieser Datenbank präsentieren sich Konsortialpartner der Verbundprojekte als Experten für die einzelnen Schutzmaßnahmen.
